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Gestärkt durch die Krise

Im Fokus des neuen Programmzweigs Gestärkt durch die Krise steht der Aufbau und die Stärkung organisationaler Resilienz. Das heißt, Unternehmen sollen darin unterstützt werden, eine widerstandsfähige und innovationsbereite Unternehmenskultur zu etablieren, um die COVID-19-Pandemie und deren Folgen gut und nachhaltig zu meistern, aber auch auf weitere Krisen besser vorbereitet zu sein. Nicht nur beschleunigte die Pandemie den Wandel der Arbeitswelt, sie verändert sie fortwährend. Betriebe müssen und mussten auf die tiefgreifenden Veränderungen, wie Kontaktbeschränkungen und die Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Homeoffice schnellstmöglich reagieren und neue Konzepte für zeit- und ortsflexibles Arbeiten erarbeiten und umsetzen. Es hat sich gezeigt, dass viele Unternehmen, die vor der Krise bereits digital gut aufgestellt waren, weniger Schwierigkeiten hatten, sich auf die weiteren Veränderungen einzustellen. Nichtsdestotrotz sind viele Unternehmen durch die Pandemie in eine (oder mehrere) Krisen geraten.

Mit der geförderten Beratung im Rahmen des neuen Programmzweigs werden KMU unterstützt, ihr Krisenmanagement zu verbessern und die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Veränderungen der Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur zu identifizieren, mitzugestalten und zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Chancen der virtuellen Kommunikation, der Personalführung auf Distanz sowie von Home-Office-Lösungen.

Wer wird gefördert?
Förderberechtigt sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeitende beschäftigen (hierbei werden Azubis, Mitarbeiter in Eltern- oder Alterszeit sowie geringfügig Beschäftigte nicht berücksichtigt, Teilzeitbeschäftigte werden entsprechend ihres Anteils nur hineingerechnet), mindestens zwei Jahre bestehen und deren Jahresumsatz weniger als 50 Millionen Euro (oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Millionen Euro) beträgt. Ihre Erstberatungsstelle wird in einem Telefonat mit Ihnen die weiteren detaillierten Fördervoraussetzungen durchgehen.

Was wird gefördert?
Es wird eine beteiligungs- und prozessiorentierte Beratung in Umfang von maximal fünf Beratungstagen gefördert. Ein Beratungstag umfasst acht Stunden und kann auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Der Programmzweig kann bis zu dreimal aufeinanderfolgend in Anspruch genommen werden. Der Beraterhöchstsatz beträgt 1.000 Euro netto pro Tag. Die Förderquote beträgt für alle Unternehmen 80%, unabhängig davon, in welchem Bundesland das Unternehmen seinen Sitz hat. Vom Unternehmen sind 20 % als Eigenanteil aufzubringen.

Wie erhalten Sie die Förderung?
Zunächst sollten Sie mit einer Erstberatungsstelle in Ihrem Bundesland Kontakt aufnehmen, die mit Ihnen das weitere Vorgehen bespricht. In einer Erstberatung wird der konkrete betriebliche Veränderungsbedarf identifiziert. Wenn die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, wird die Erstberatungsstelle einen Beratungsscheck ausstellen. Dieser ermöglicht Ihnen zusammen mit Ihren Beschäftigten eine weiterführende Prozessberatung mit einem für uWM autorisierten Prozessberater in Anspruch zu nehmen. Die weitere Beratung erfolgt direkt vor Ort im Betrieb. 

Nach Abschluss der Prozessberatung können Sie dann einen Antrag auf Förderung der Beratung und Erstattung der Honorarpauschale in Höhe der Förderquote stellen. Zudem führt Ihr:e Erstberater:in ca. ein Monat nach Beendigung der Prozessberatung ein Ergebnisgespräch, um die Beratung zu bilanzieren und Fortschritte bzw. weitere Bedarfe für die Umsetzung zu besprechen. Dabei erhalten Sie auch Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten. Während des gesamten Prozesses steht Ihnen die Erstberatung unterstützend zur Seite. 

Auch wenn Sie nicht sicher sind, ob eine solche Beratung für Sie das Richtige ist, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir analysieren mit Ihnen gemeinsam Ihre Möglichkeiten. Kontaktieren Sie uns einfach.
Das Programm unternehmensWert:Mensch wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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