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Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)

Datengetriebene und nicht-technische Innovationen spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn zum Beispiel ein neues Geschäftsmodell als App umgesetzt wird. Mit der aktuellen Ausschreibung fördert das BMWi unter anderem die Entwicklung innovativer Apps, neue, internetbasierte Formen der Kundenansprache, digitale Plattformen sowie innovative Geschäftsmodelle, die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Dabei zielt das IGP insbesondere auf die Stärkung der Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) inklusive Selbständigen und jungen Unternehmen.Die Pilotförderung IGP ist Teil der Transferinitiative des BMWi. Eine dritte Ausschreibungsrunde soll Geschäftsmodelle und Pionierlösungen im Bereich Bildungs- und Informationszugang adressieren und dabei besonders auf Innovationen mit hohem social impact fokussieren. Sie wird voraussichtlich im Herbst 2020 starten.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt für Projekte der Projektform A sind KMU gemäß EU-Definition mit Sitz in Deutschland. Sie müssen folgende zwei Kriterien erfüllen (so genanntes KMU-Kriterium):Sie beschäftigen weniger als 250 Mitarbeitende und sie haben entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro. Größere mittelständische Unternehmen, die das KMU-Kriterium nicht erfüllen, können gefördert werden, wenn sie sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und wenn der Gruppenumsatz 500 Millionen Euro nicht überschreitet.

Was wird gefördert?

Gefördert werden kleinere Innovationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests. Dies betrifft insbesondere Maßnahmen, die zur Prüfung der inhaltlichen und wirtschaftlichen Machbarkeit von Innovationen im Sinne von Nummer 4.1 notwendig sind. Die Machbarkeit soll mit merklichen Ungewissheiten (Risiken) verbunden sein; gleichzeitig soll das Projekt chancenreich sein. Die Projektlaufzeit für Projekte der Projektform A beträgt höchstens 12 Monate. Die Projektlaufzeit für Projekte der Projektform B beträgt höchstens 24 Monate. Die Projekte sollen möglichst so strukturiert sein, dass besonders erfolgskritische, riskante Arbeitsschritte möglichst frühzeitig durchgeführt werden, um ein drohendes Scheitern des Projekts frühzeitig zu erkennen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung der Zuwendungsempfänger erfolgt grundsätzlich bis zu den nachfolgend aufgeführten Fördersätzen, die auf zuwendungsfähige Kosten/Ausgaben bezogen werden:

Kleinstunternehmen 70 % 

Kleine Unternehmen 65 % 

Mittlere Unternehmen 60 % 

Sofern in der Ausschreibung explizit darauf hingewiesen wird, werden gemeinnützige Unternehmen mit besonderen Fördersätzen von 75 % in Projektform A und 70 % in Projektform B unterstützt.

Ergänzender Hinweis

Das Förderprogramm fördert verschiedene Projektformen.

Projektform A: Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests.

Projektform B: Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt.

Projektform C: Übergreifende Innovationsnetzwerke aus mindestens fünf KMU (inkl. Selbständige und junge Unternehmen), die durch Leistungen einer Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt werden und deren Akteure sich im gegenseitigem Austausch Wissen zu übergreifenden Innovationsthemen erarbeiten, Ideen entwickeln und Innovationen umsetzen.

Ausführliche Informationen zu den Fördervoraussetzungen, dem Wettbewerb und der Antragsstellung erhalten Sie auf  https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/IGP/igp-mitmachen.html

Das Programm unternehmensWert:Mensch wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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