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Innovationsfinanzierung 4.0

Die L-Bank unterstützt mit der Innovationsfinanzierung 4.0 Vorhaben, die für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Baden-Württemberg von besonderer Bedeutung sind: Innovationsvorhaben, Digitalisierungsvorhaben sowie
Geschäftsmodellinnovationen.

Die L-Bank bietet die Innovationsfinanzierung 4.0 in Zusammenarbeit mit der KfW an. Grundlage ist der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit. Die Programmbestimmungen entsprechen im Wesentlichen denen des KfW-Programms. Die L-Bank vergünstigt jedoch die attraktiven Konditionen des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits zusätzlich. 

Wer wird gefördert?
Gefördert werden neu gegründete und etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige freier Berufe. Gefördert werden überwiegend Unternehmen, bei denen es sich um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der EU-Kommission handelt. Sie müssen folgende zwei Kriterien erfüllen (so genanntes KMU-Kriterium):
Sie beschäftigen weniger als 250 Mitarbeitende und sie haben entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro. Größere mittelständische Unternehmen, die das KMU-Kriterium nicht erfüllen, können gefördert werden, wenn sie sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und wenn der Gruppenumsatz 500 Millionen Euro nicht überschreitet.

Was wird gefördert?
Gefördert wird zum einen die Entwicklung von neuen oder substantiell verbesserten Produkten, Verfahren / Prozessen oder Dienstleistungen, die neu für das Unternehmen sind. Zudem werden Vorhaben zur Digitalisierung von Produktionsprozessen und von Produkten, die Entwicklung und Implementierung von Strategien und Konzepten zur Digitalisierung sowie alle mit der Digitalisierung verbundenen Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Die Vorhaben müssen zu einer für das Unternehmen neuen Anwendung führen. Eine genaue Liste der förderfähigen Vorhaben findet sich hier. Des Weiteren werden die Entwicklung und Einführung innovativer Geschäftsmodelle, insbesondere zur
Anpassung an neue Wertschöpfungsketten gefördert.

Wie wird gefördert?
Es werden alle vorhabensbezogenen Aufwendungen für Investitionen und Betriebsmittel wie zum Beispiel Personalkosten, Kosten für externe FuE-Aufträge oder Beratungsdienstleistungen, IT-Kosten, Reisekosten finanziert. Im Förderschwerpunkt Innovative Geschäftsmodelle zählen auch Investitionen in Gebäude oder Produktionsanlagen oder Ähnliches zu den vorhabensbezogenen Aufwendungen, sofern sie für die Einführung des neuen Geschäftsmodells notwendig sind. Finanziert werden Kosten, die innerhalb eines Zeitraums von maximal 24 Monaten ab Vorhabensbeginn anfallen. Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen zinsverbilligten Darlehens, das über Hausbanken ausgereicht wird. Dabei wird bis zur 100% der förderfähigen Kosten finanziert, wobei der minimale Bruttodarlehensbetrag in der Regel 10.000 Euro, der maximale Bruttodarlehensbetrag 5 Millionen Euro (für KMUs), bis zu 25 Millionen Euro (für Nicht-KMUs) liegt.


Das Unternehmen stellt den Förderantrag bei seiner Hausbank. Diese leitet dann den Antrag, gegebenenfalls über ihr Zentralinstitut, an die L-Bank weiter. Die Hausbank erhält von der L-Bank den Förderkredit, den sie in eigenem Namen und in eigenem Risiko an das Unternehmen auszahlt. 

Alles wichtige können Sie nochmals im Merkblatt und auf der Internetseite der L-Bank nachlesen.

Alternativ können Sie über Ihre Hausbank auch den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KFW nutzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Programm unternehmensWert:Mensch wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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